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Hochschwab Bärnsbodenalm

 Was mit einem einfachen Forschungsauftrag der Region Bruck/Mur begann führte zu einer 35 Jahre langen Forschung im Bereich Kulmalm, Bärnsbodenalm, Androthalm und Paffingalm

entlang des Wanderweges Karlstiege zurück zur Kulmalm.

Unser Stützpunkt war die Sennhütte am Bärnsbodenalm, welche uns von der Familie Pertl großzügig über Jahrzente zur Verfügung gestellt wurde.

Die nachfolgenden Fotos sollen einen kleine Überblick über die Forschungstätigkeit geben.

Das Forschungsergebnis wurde in einer 352 seitigen Publikation den Fachbereichen des Landes Steiermark und dem österr. Höhlenkataster zur Verfügung gestellt.

Die Auffahrt in unser Forschungsgebiet erfolgte über Tragöss, Grüner See zur Kulmalm. Für allfällige Notfälle war auch immer das Einsatzfahrzeug der Einsatzstelle Höhlenrettung Neunkirchen
vor Ort.


 

Unser Stützpunkt Bärnsbodenalm, welche im Sommer, wie zu 

Maria Theresians Zeiten, von der Familie Pertl bewirtschaftet

wird



Die Forschungstätigkeit war einerseits die Kartografierung des Geländes mit Erfassung der aufgefundenen Höhlen,
deren Vermessung und Planerstellung sowie Sicherstellung von Knochenfunden und Artefakten.



Unser Stützpunkt, die Almhütte am Bärnsboden die wir außerhalb des Almbetriebes benutzen durften.


Der Forschungsalltag

Von den bestehenden Jagdpfaden und 
Wanderwegen mussten die aufgefundenen
Schächte mit Kompass und Neigungsmesser
kartografiert werden. Die Messpunkte wurden
dauerhaft mit geprägten, im Fels verankerten
Aluminiumplättchen versehen.



Auch die aufgefundenen Schächte wurden mit Katasternummern versehen.







Die in den Latschen aufgefundenen Schächte waren absolutes Neuland. Die Befahrung erfolgte nach
entsprechenden Sicherheitsrichtlinien.


Die Grenzen unseres Forschungsgebietes waren im Osten die Hörndlmauer, im Norden die Androthalm und im Westen die Pfaffingalm,
von der die Karlstiege, ein Wanderweg der auf die Kulmalm führt.







Die aufgefundenen Höhlen und Schächte hatten je nach geologischer Beschaffenheit sehr unterschiedliche Längen und Tiefen.
Zum Beispiel: der kleine Bärnsbodenschacht, Kat.Nr. 1744/209, hat eine Länge von 342 m und eine Tiefe von 186 m,
der Große Stubenschacht hat eine Länge von 522 m und eine Tiefe von 233 m.